Beschreibung
SPL Lab Wireless Bass Meter Third Edition – Schalldruckmessung ohne Kabelsalat
Wer ernsthaft SPL-Setups abstimmt oder sich auf Wettbewerbe wie AMT, EMMA oder dB Drag vorbereitet, braucht ein verlässliches Messmittel – und keinen Kompromiss. Das SPL Lab Wireless Bass Meter Third Edition ist ein kompakter Schalldruckmesser, der speziell für den tiefen Frequenzbereich von 10 bis 120 Hz ausgelegt ist. Kein herkömmliches SPL-Meter deckt diesen Bassbereich mit 0,1 dB Genauigkeit ab und lässt sich gleichzeitig kabellos per WLAN mit dem Smartphone verbinden. Genau das ist der Unterschied zu billigen Alternativen aus dem Baumarkt-Regal.
Technische Highlights des Wireless Bass Meter Third Edition
- WLAN und USB gleichzeitig nutzbar: Das Gerät verbindet sich drahtlos mit Android- und iOS-Geräten sowie per USB direkt mit Windows-Laptops. Kein Dongle, kein Bluetooth-Overhead – die WiFi-Verbindung ist stabiler und latenzärmer als viele es erwarten würden.
- Messbereich 110–185 dB bei 0,1 dB Auflösung: Damit deckt das Meter sowohl die Alltagsabstimmung eines SQ-Setups als auch die extremen Pegel eines Wettbewerbs-SPL-Fahrzeugs zuverlässig ab. Die 0,1 dB Genauigkeit macht feine Tuning-Schritte tatsächlich sichtbar.
- Peak und Average gleichzeitig: Beide Messtypen laufen parallel – relevant, weil SPL-Wettbewerbe je nach Regelwerk unterschiedliche Messwerte auswerten. Du siehst auf einen Blick, was Peak und Durchschnittspegel machen, ohne umzuschalten.
- LAB-BUS-Erweiterungsanschluss: Über diesen Port lassen sich externe Sensoren aus der NEXT-LAB-Serie anschließen. Damit wird aus dem Schalldruckmesser eine echte Messplattform – z. B. für Leistungsmessung (Strom/Spannung) mit dem NEXT-LAB-Powersensor oder Breitband-RTA-Messung mit dem passenden Mikrofon. Wer später nachrüsten will, braucht kein neues Gerät.
- Integrierter Akku mit Ladezustandsanzeige: Das Gerät läuft kabelunabhängig, was beim Messen im Auto ohne laufenden Motor oder auf einem Wettbewerbsgelände ohne Steckdose entscheidend ist. LED-Indikatoren zeigen Ladestand und Vollladung direkt an.
- Vakuumsauger auf der Rückseite: Klingt simpel, ist aber praktisch durchdacht – das Meter haftet an der Windschutzscheibe oder jeder anderen glatten Oberfläche und liegt dabei reproduzierbar am selben Messpunkt. Für vergleichbare Messreihen ein echter Vorteil.
Technische Daten des Wireless Bass Meter Third Edition im Überblick
- Frequenzbereich: 10–120 Hz
- Messbereich: 110–185 dB
- Genauigkeit: 0,1 dB
- Messtypen: Peak und Average (gleichzeitig)
- Verbindung: WLAN (Android, iOS), USB (Windows)
- Erweiterung: LAB-BUS-Port (NEXT-LAB-Sensorkompatibilität)
- Stromversorgung: Integrierter Akku, Laden per USB
- Gehäuse: Stoßfester Kunststoff, Monoblock-Bauweise
- Befestigung: Vakuumsauger (Rückseite)
- Lieferumfang: Wireless Bass Meter TE, SPL Lab MeasureCenter Software (Windows), Audio-CD mit Sinustönen/Sweeps/Noise, USB-Ladekabel
Einsatzbereich & Kompatibilität des Wireless Bass Meter Third Edition
Das Gerät ist klar auf den Bassbereich spezialisiert und damit ideal für alle, die Subwoofer-Setups abstimmen – egal ob im Alltags-PKW mit einem sauber integrierten SQ-Sub oder im Wettbewerbsfahrzeug mit mehreren 18-Zoll-Treibern und vierstelligen Wattzahlen. Unterstützte Veranstaltungsformate umfassen AMT, EMMA, dB Drag, IASCA und BassRace, was es zum Standardwerkzeug in der SPL-Szene macht.
Wer seinen DSP (z. B. Helix, Mosconi oder ähnliche) sauber auf einen Subwoofer einpegeln will, kann das Meter dafür genauso nutzen – der Frequenzbereich passt, die App-Anbindung macht es komfortabler als klassische Standalone-Meter. Willst du später auch Breitband-RTA-Messungen machen, lohnt sich ein Blick auf das kompatible NEXT-LAB-RTA-Mikrofon als Ergänzung. Für reine Leistungsmessung an Endstufe und Subwoofer ist der NEXT-LAB-Powersensor die logische Erweiterung über den LAB-BUS-Port.
Worauf du beim Einsatz des Wireless Bass Meter Third Edition achten solltest
- Messposition reproduzierbar fixieren: Die Vakuumsauger helfen, aber entscheidend ist, dass du den Sensor immer am gleichen Punkt platzierst – typischerweise auf der Beifahrer-Windschutzscheibe. Selbst kleine Positionsunterschiede können bei SPL-Messungen mehrere Dezibel Abweichung erzeugen. Markiere die Position beim ersten Mal, wenn du vergleichbare Messreihen fahren willst.
- App vor dem ersten Einsatz aktuell halten: SPL Lab pflegt die zugehörige Software aktiv. Lade die aktuelle Version der SPL Lab MeasureCenter Software vor dem ersten Einsatz herunter, statt die beiliegende CD zu nutzen – die Software entwickelt sich schneller als die Hardware.
- Akku vor Wettbewerbstag vollladen: Das klingt selbstverständlich, aber beim Check-in auf einer EMMA- oder AMT-Veranstaltung willst du nicht mit halbvollem Akku starten. Der Ladestand wird per LED angezeigt – prüf das am Abend vorher.
- LAB-BUS-Sensoren separat betreiben: Wenn du externe NEXT-LAB-Sensoren nutzt, denk daran, dass diese Erweiterungen eigenständige Geräte mit eigenem Strombedarf sind. Plane das bei längeren Messtagen mit ein.
Das SPL Lab Wireless Bass Meter Third Edition ist das richtige Werkzeug, wenn du mehr willst als ein grobes Gefühl für deinen Bassbereich – und weniger als eine vollständige stationäre Messkette. Für Einsteiger, die gelegentlich Pegel checken, ist es ein Premium-Invest; für alle, die regelmäßig Setups abstimmen oder auf Wettbewerbe gehen, ist es schlicht das sinnvollste tragbare Mess-Setup in dieser Preisklasse. Hinweis: Die Geräte werden ohne Originalverpackung in Luftpolsterfolie geliefert – sie sind neu und unbenutzt.






